Homeoffice im Ausland – zwischen Mobilität und Steuerrecht

Homeoffice hat sich 2020 coronabedingt von einem Ausnahmefall zur Regellösung entwickelt. Trotz der Herausforderungen, die das Arbeiten von zuhause aus mit sich bringt, genießen viele Mitarbeiter das erhöhte Maß an Flexibilität. Obwohl die technischen Gegebenheiten ein solches Vorhaben durchaus ermöglichen könnten, sollte auf jeden Fall beachtet werden, dass sich bei einer Verlagerung des Homeoffice ins Ausland unter anderem steuerrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Besonderheiten ergeben, die sowohl Arbeitergeber als auch Mitarbeiter beachten müssen. Mitunter wird auch die Frage nach einer Arbeitserlaubnis bedeutsam.

Arbeitsrechtliche Konsequenzen für Rückkehrer aus Risikogebieten

Durch die Corona Pandemie ist das Reisen in der beliebtesten Urlaubszeit aktuell nur eingeschränkt möglich und keine Urlaubssaison zuvor warf so viele Rechtsfragen auf. Täglich hören wir von steigenden Infektionszahlen, neuen Reise- und Sicherheitshinweisen für Regionen selbst innerhalb der EU, der weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amts und neu ausgewiesenen Risikogebieten. Arbeitgeber stellen sich aktuell die Frage, wie mit rückkehrenden Mitarbeitern umzugehen ist und unter welchen Voraussetzungen die Vergütungspflicht fortbesteht.